Denis Severin

Denis Severin ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Genf, wo er Hauptfach Violoncello und Nebenfach Barockcello, sowie Kammermusik unterrichtet.  Seit 2009 ist er an der Hochschule der Künste Bern als Dozent für Violoncello angestellt.

Darüber hinaus wirkt D. Severin als Leiter verschiedener pädagogischen und künstlerischen Projekte an den Hochschulen für Musik: Central Conservatory of Music Peking (China), Staatliches Sankt Petersburger Konservatorium „N.A.Rimski Korsakow“ (Russland), Latvian Academy of Music (Riga), Franz-Liszt-Musikakademie (Budapest), Musikakademie Danzig (Polen). Er unterrichtet bei Meisterkursen in Deutschland, Frankreich, Georgien, Brasilien, der Ukraine. „Centro superior de ensenanza musical Katarina Gurska“ (Madrid, Spanien), die Nationale Akademie für Musik Kiew und die Universität der Künste Charkov (Ukraine) laden ihn regelmäßig als Gastprofessor ein.

Mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe in Italien, Spanien und Griechenland wurde D. Severin u.a. mit dem ECHO KLASSIK Preis 2015, International Classical Music Awards (ICMA)2018 und GRAMMY AWARDS 2007 ausgezeichnet.

Denis Severin ist Jurymitglied am internationalen Kammermusikwettbewerb in Ilzach (Frankreich), am 7. internationalen Tschaikovskij-Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker in Montreux (Schweiz) und am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb. Er ist Mitglied des Vorstands der ESTA Schweiz (European String Teachers Association) und Präsident des Vereins „Kunst ohne Grenzen Basel“.

Als Solist konzertierte D. Severin mit dem Orchèstre de la Suisse Romande (Genf), Basler Symphonie-Orchester, Europäischem Jugendsinfonieorchester, Ukrainischem Staatsorchester, Kyiv Chamber Orchestra (Ukraine), Armenischen Staatskammerorchester; St. Petersburg Capella Staatsorchester, Archangel Staatsorchester (Russland), Kammerorchester der Philharmonie Poznan (Polen)

Als Kammermusiker wirkt D. Severin in zahlreichen Kammermusik- und Barockformationen mit: Spyros Klaviertrio, Ensemble Baroque de Limoges (Frankreich), Capella Gabetta, Harmonie Universelle (Deutschland), Wiener-Akademie, Ars Antiqua Austria (Österreich), Swiss Baroque Soloists, Les Solistes de Genève, Kammerorchester Basel (Schweiz), Russian Virtuosi of Europe (London, England). 

Arbeitet bei Konzerten und Aufnahmen  mit  Quatuor Mosaïques, Sergio Azzolini, Natalia Gutman, Cecilia Bartoli, Christopher Hogwood, Jordi Savall, Martin Haselböck, Christophe Coin, Patrick Cohen, Heinz Holliger, Erich Hörbath, Andres Gabetta, Patricia Kopatchinskaja, Bartek Niziol und Tatiana Korsunskaya zusammen. 

Regelmäßig eingeladen zu Festivals weltweit (Lucerne Festival, Barockfestival Schwetzingen, Kronberg Cellofestival,  Festival „Los Siglos de Oro“ Madrid, Musikfest Bremen, Festival & Masterclass Pila, Polen u.a.) trat D. Severin in Théâtre du Châtelet, Cité de la Musique Paris, dem Musikverein Wien, Konzerthaus Berlin, Queen Elizabeth Hall London, Concertgebau Amsterdam, Lutoslawski Konzertsaal Warschau, Victoria Hall Genf, in der Staatsphilharmonie Kiew, Philharmonie Prag, Tonhalle Zürich und dem KKL Luzern.

Denis Severin studierte am Tschaikowskij-Konservatorium in Moskau und setzte nach dem Konzertdiplom seine Studien als Assistent von Prof. Dmitry Miller fort. Anschliessend studierte er an der Hochschule für Musik Genf (Prof. Daniel Grosgurin) und an der Musik-Akademie Basel (Prof. Thomas Demenga). Wichtige Impulse erhielt er in den Klassen von Jürg Wyttenbach, Gérard Wyss (Neue Musik & Kammermusik) und in der Klasse von Käthi Gohl-Moser (Methodik & Pädagogik). Er schloss sein Studium mit dem Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung ab.

Es folgte eine Weiterbildung in Barockcello, Kammermusik und Streichquartett an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Christophe Coin.

Er nahm an Meisterkursen von Janos Starker, Natalia Gutman, Antonio Meneses, Truls Mork, Garry Hoffman, Wolfgang Böttcher und Anner Bylsma teil. 

CD-AUFNAHMEN

NAXOS Brandenburgische Konzerte von Johann Sebastian Bach, GRAMMY Nominierung 2007 

SONY  Werke von Sergei Rachmaninov für Cello und Klavier, 2009 

Panclassics Quintette von Guseppe Maria Cambini, 2010

MDG  Musikhaus Dabringhaus & Grimm, Werke von Luise Adolpha Le Beau, ECHO KLASSIK Preis 2015

Radioaufnahmen: Schweizer Radio DRS 2, Deutschlandfunk, Radio de la Suisse Romande (Espace-2), Radio France, Radio Belgrad, Nationalradio Polen. 

Diskografie

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